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San Francisco (California) - Geschichte der Stadt

Mit der Errichtung der spanischen Mission Dolores, anfänglich San Francisco de Asis genannt, im Jahre 1776 wurde der Grundstein für das spätere San Francisco gelegt. Im Zuge des Mexikanischen Krieges fiel die Stadt 1846 kampflos an die Vereinigten Staaten. Hielt sich die Zahl der Einwohner in den ersten Jahrzehnten der Stadtgeschichte noch deutlich in Grenzen, erfuhr San Francisco im Jahre 1849 mit dem Einsetzen des Goldrauschens in Kalifornien einen wahren Boom. Mit dem Anschluss an die erste transkontinentale Eisenbahnstrecke festigte die Stadt ihre wirtschaftlich bedeutende Position. 1906 erlitt die San Francisco seine bisher Folgenschwerste Katastrophe. Nach einem Erdbeben der Stärke 8 auf der Richterskala zerstörte die daraus resultierende Feuersbrunst nahezu das gesamte Stadtzentrum. San Francisco wurde jedoch zügig wieder aufgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg fand hier die Gründung der Vereinten Nationen statt. In den späten 60er Jahren formierte sich in San Francisco der Wiederstand gegen den Vietnamkrieg. Die Stadt entwickelte sich zum Zentrum der Flower Power Bewegung. Seit den Siebzigern schätzen auch immer mehr Homosexuelle die Vorteile der gesellschaftlichen Toleranz, heute bekennen sich nahezu 20% der Einwohner zu ihrer Homosexualität. 1989 wurde die Stadt erneut von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Die Schäden waren jedoch weitaus geringer als beim Beben zu Beginn des Jahrhunderts. Experten warten jedoch noch immer auf den großen Knall.


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