mein Amerika

San Francisco (California) - Sehenswürdigkeiten

Alamo Square: Der Alamo Square bietet eines der bekanntesten Motive San Franciscos. Die sehr gut erhaltenen Viktorianischen Häuser an der Steiner Street bilden den Vordergrund für die Skyline des Financial Districts mit der alles überragenden Trans America Pyramid. Leider gilt diese Gegend nicht als die Sicherste. Touristen sollten sich dort nur in einer Gruppe blicken lassen.

Alcatraz: Alcatraz, auch "the Rock" genannt, wurde zu Zeiten des Goldrauschs in Kalifornien wegen seiner strategisch günstigen Lage an der Mündung der San Francisco Bay zur militärischen Festung ausgebaut. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erfolgte die teilweise Umnutzung der Anlagen als Gefängnis. Während der großen Depression in den dreißiger Jahren wurde die Insel vollständig in ein Hochsicherheitsgefängnis umgewandelt. Berühmt berüchtigte Kriminelle wie Al Capone, George "Machine Gun" Kelly oder Robert Stroud, der "Birdman", saßen dort ihre Strafen ab und trugen ihren Teil zum Mythos Alcatraz bei. 1963 wurde das Gefängnis wegen zu hoher Unterhalts- und Betriebskosten geschlossen. Ende der 60er Jahre sorgten Aktivisten etlicher Indianerstämme aus dem ganzen Land mit der Besetzung von Alcatraz erneut für Aufsehen. Mit dieser Aktion wollten sie auf die missliche Lage indianischer Stämme hinweisen. Die anfängliche Sympathie und Unterstützung der Medien für die Besetzer begann jedoch bald nachzulassen. Im Juni 1971 wurden die letzten Indianer nach 19 monatiger Besetzung abtransportiert. Glücklicherweise wurde der bereits begonnene Abriss der erhaltenen Gebäude noch rechtzeitig gestoppt. Heute steht die Insel unter der Verwaltung des National Park Service. Tickets für die Fähre sind an Pier 41 erhältlich und sollten zumindest im Hochsommer mindestens einen Tag im voraus reserviert werden.
http://www.nps.gov/alcatraz/

Cable Cars: Cable Cars sind Amerikas originellste öffentliche Verkehrsmittel. Sie werden angetrieben, indem der Fahrer das Cable Car in ein unter der Straße verlaufendes Stahlseil einklinkt. Diese Stahlseile werde im Cable Car Barn von leistungsfähigen Motoren ständig in Bewegung gehalten. Hier befindet sich auch ein sehr gutes Museum, das versucht, dem Besucher die Funktionsweise und Geschichte der Cable Cars näher zu bringen. Heute sind nur noch drei Strecken in Betrieb. An den jeweiligen Endstationen werden die Wagen auf einer Drehscheibe noch von Hand gewendet. Im Straßenverkehr genießen die Cable Cars stets Vorfahrt.
http://www.cablecarmuseum.com

Chinatown: Die Geschichte der Chinatown San Franciscos reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als sich hier chinesische Arbeiter, die am Bau der ersten transkontinentalen Eisenbahnstrecke beteiligt waren, niederließen. Seither erlebte das Viertel zahlreiche Einwanderungswellen aus Asien, welche die Zahl chinesischer Einwohner zeitweise bis auf 100 000 Personen anstiegen ließen. Für asiatische Einwanderer dient Chinatown vor allem als Sprungbrett in die neue Welt und gibt Rückhalt im Wechsel der Kulturen. Chinatown grenzt unmittelbar nördlich an den Financial District und sorgt somit für interessante Kontraste innerhalb der Stadt. Am eindruckvollsten betritt man das Viertel durch das Dragon's Gate. Dort präsentiert sich mit den vielen asiatischen Restaurants den kleinen Geschäften, ihren ungewöhnlichen Waren und der traditionellen fernöstlichen Bauweise eine ganz andere Welt.

Civic Center: Der Civic Center Komplex umfasst neben dem Rathaus auch das Opernhaus und die öffentliche Stadtbücherei San Franciscos. Neben dem War Memorial Opera House finden auch im Bill Graham Civic Auditorium Konzerte und öffentliche Veranstaltungen statt.

Coit Tower: Der Coit Tower steht auf dem Telegraph Hill. Von hier bietet sich der umfassendste Blick auf die herausragenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die kurvenreiche Lombard Street bildet den Vordergrund für die Aussicht auf die Golden Gate Bridge, die Skyline des Financial Districts wird von der Trans America Pyramid dominiert, die Gefängnisinsel Alcatraz ist zu sehen und nebenbei kann man von hier auch noch den Großteil der San Francisco Bay überblicken.

Fisherman's Wharf: An die Fischer, die einst hier ankerten, um ihren Fang direkt zu verkaufen, erinnert heute nur noch der Namen. Inzwischen wurden hier zahlreiche Restaurants und Museen eröffnet. Außerdem gelangt man von hier aus in Kürze zu einer Vielzahl an weiteren Attraktionen im Hafengebiet San Franciscos, unter anderem dem San Francisco Maritime National Historical Park, in dem einige historische Schiffe vor Anker liegen, der Wendeplattform für Cable Cars am Ende der Hide Street, dem Verkaufsstand für Tickets nach Alcatraz bei Pier 41 und der Shopping Meile Pier 39.
http://www.nps.gov/safr/

Golden Gate Bridge: Die Golden Gate Bridge, eines der Wahrzeichen San Franciscos, überspannt das Golden Gate, eine Meerenge, welche die San Francisco Bay vom Pazifischen Ozean trennt. Die Golden Gate Bridge wurde 1937 nach vierjähriger Bauzeit fertiggestellt und war mit ihren 2,79 km Länge zu dieser Zeit die längste Hängebrücke weltweit. Ihre Rote Farbe rührt von dem Schutzanstrich, der ständig erneuert wird, um der Korrosion des Stahlbauwerks vorzubeugen. Am Vista Point, am südlichen Ende der Brücke, wurde der Erbauer der Brücke, Joseph Strauss, mit einem Denkmal geehrt. Die Golden Gate Bridge lässt sich sowohl zu Fuß, mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto überqueren. Autofahrer, die die Brücke in Nord-Süd Richtung befahren, müssen dafür am südlichen Ende eine Mautgebühr entrichten. Den besten Blick auf die Brücke hat man im Süden vom Vista Point oder vom Baker Beach in der Golden Gate National Recreation Area. Vom Marin Headlands State Park im Norden präsentiert sich das bekannte Panorama der Brücke mit der Skyline San Franciscos im Hintergrund.

Golden Gate Park: Der Golden Gate Park ist eine Insel der Erholung in mitten der Stadt. In den Bothanischen Gärten des Parks gedeihen mehr als 6000 Pflanzenarten, neben zahlreichen Blumenart unter anderem auch einige Exemplare der riesigen kalifornischen Redwoodbäume. Neben den natürlichen Besonderheiten verfügt der Park mit dem Asian Art Museum, dem M.H. de Young Memorial Museum und der California Academy of Sciences auch über ein interessantes kulturelles Angebot. Besonderes eindrucksvoll ist auch der Japanese Tee Garden mit Gebäuden der traditionellen japanischen Architektur. Auch in sportlicher Hinsicht hat der Golden Gate Park einiges zu bieten, vom Soccer Field bis zum Golf Course lässt sich hier nahezu jeder Freizeitsportart nachgehen.
http://www.calacademy.org

Haight-Ashbury: Wohl nur noch für betagte Hippies von besonderer Bedeutung ist die Ecke Haight Street und Ashbury Street, war dies doch einst Wohnort so berühmter Bands wie Grateful Dead oder der Sängerin Janis Joplin. Noch heute erscheinen die hier so typischen, teilweise restaurierten viktorianischen Gebäude in ihrem ursprünglichen Glanz.

Lombard Street: Das quadratische Straßennetz San Franciscos wurde ohne Rücksicht auf topographische Unterschiede über das hügelige Gelände gelegt. So sind einige der Straßen in der Stadt besonders steil. Im Gegensatz zu den meisten anderen Straßen, die einfach geradewegs den Berg hinaufführen, überwindet die Lombard Street zwischen Hyde Street und Leavenworth Street den Höhenunterschied in zahlreichen Serpentinen, deren Zwischenbereiche mit Blumen geschmückt sind. Dieses Motiv fand bereits in zahlreichen Filmen Verwendung.

Market Street: Vor allem im Viertel SoMa, South of Market, hat sich in den letzten Jahren ein interessantes Kultur- und Nachtleben etabliert. Zahlreiche der hier ansässigen Nachtclubs, Restaurants, Theater und Shopping Outlets liegen voll im Trend der Zeit.

SFMOMA (Museum of Modern Art): Das San Francisco Museum of Modern Art war das erste Museum an der Westküste, das zeitgenössische Malerei und Kunstgegenstände aus dem 20. Jahrhundert ausstellte. Teil der Sammlung sind unter anderem Werke von Henri Matisse, Paul Klee, Alfred Stieglitz, Ansel Adams, Edward Weston u.v.a. Seit 1995 werden die Ausstellungsstücke in einem neuen Gebäude, das nach den Entwürfen des Schweizer Architekten Mario Botta entstand, präsentiert.
http://www.sfmoma.org

Palace of the Fine Arts: Der Palace of the Fine Arts wurde 1915 im Rahmen einer internationalen Ausstellung in Form eines römischen Tempels erbaut. In den 60er Jahren wurde das provisorisch aus Holz und Gips errichtete Gebäude durch eine statisch hochwertigere Konstruktion originalgetreu ersetzt. Heute wird der Palace als Ausstellungsgebäude, naturwissenschaftliches Museum und interessante Kulisse für Theatervorführungen und Konzerte genutzt.
http://www.exploratorium.edu

Pier 39: Der ehemalige Landungssteg Pier 39 wurde für Touristen zur Shopping Meile umgebaut. Zahlreiche kleinere Geschäfte und Lokale säumen den Weg zur Bucht. An der Bucht hat sich seit einiger Zeit eine Seelöwen Kolonie niedergelassen, die Touristen an ihren Sonnenbädern gelegentlich lautstark teilhaben lässt.

Trans America Pyramid: Die Trans America Pyramid, 1969 erbaut, ist markantes Wahrzeichen der Skyline von San Francisco und Sitz der Transamerica Cooperation, eines großen Finanzdienstleisters. Die Pyramidenform soll zur Erdbebensicherheit des 48 Stockwerke hohen Gebäudes beitragen. Von den 18 Aufzügen im Gebäude führen zwei bis zur Spitze. Leider verfügt die Trans America Pyramid in den oberen Stockwerken über keine Aussichtsetage für Besucher. Lediglich eine kleine Ausstellung über das Gebäude in dessen Erdgeschoss ist von Interesse.

Twin Peaks: Die Twin Peaks, nahezu im Zentrum des Ausdehnungsgebietes der Stadt gelegen, vermitteln den wohl umfassendsten Rundblick über San Francisco, die Bucht und den Pazifik. Zudem sind sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem und einfach zu erreichen.


Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie bei:

Zum Seitenanfang
email - Impressum 
© INGELMANN