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Salt Lake City (Utah) - Geschichte der Stadt

Die Entstehung von Salt Lake City reicht zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Nach Übergriffen auf gläubige Mormonen in Illinois zog 1847 eine Gruppe von Anhängern der Church of Jesus Christ of Latter-day Saints Richtung Westen. Als die Mormonen die Ufer des Great Salt Lakes erreichten leitete ihr Führer Brigham Young mit den Worten "This is the place!" die Gründung Salt Lake Citys ein. Mit der Anlage von Bewässerungssystemen wurden Teile der Wüste urbar gemacht. In den kommenden Jahren folgten weitere Gläubige dem Vorbild Brigham Youngs und zogen nach Salt Lake City. Die Gründung des reinen Mormonenstaates Deseret scheiterte am Willen der US-Regierung. 1896 wurde Utah zum offiziell Bundesstaat mit der Hauptstadt Salt Lake City erklärt. Nach dem Vorbild des Kapitols in Washington D.C. entstand des Kapitol des Staates Utah. Die Weltwirtschaftskrise machte auch vor Salt Lake City keinen Halt. Erst während des 2. Weltkriegs erholte sich die Stadt davon. In den 60er Jahren wurden viele Einrichtungen in die Vororte verlagert. Um dieser Bewegung entgegenzutreten und wieder mehr Leben in das eigentliche Stadtzentrum zurückzubringen investierte die Mormonen-Kirche 40 Millionen Dollar und errichtete die ZCMI Center Mall, eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren des ganzen Landes. Heute leben knapp 200 000 Menschen in Salt Lake City, über eine Million in deren Einzugsgebiet. 2002 finden in Salt Lake City die Olympischen Winterspiele statt.


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