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Olympic National Park (Washington)

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Der Olympic National Park wird oft als "three parks in one" bezeichnet. Grund dafür sind die 3 grundsätzlich unterschiedlichen Ökosysteme im Park; Gletscher bedeckte Berge, mehr als 60 Meilen Pazifikküste und uralte Waldbestände. Größtenteils sind diese Landschaften noch unberührt. Ungefähr 95% der Parkfläche sind als Wilderness ausgewiesen. Der Olympic National Park ist außerdem für seine biologische Vielfalt bekannt. Die Isolation, hervorgerufen durch Gletscher und die Wasser des Puget Sound und der Strait of Juan de Fuca, hatte auf der Olympic Halbinsel die Entwicklung einer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt zur Folge. 8 Pflanzen- und 5 Tierarten kommen sonst nirgends auf der Welt mehr vor, außer auf dieser Halbinsel.

Ernennung:
National Park - 29. Juni 1938

Anfahrt: Von Seattle/Tacoma aus erreicht man die US 101 entweder per Fähre über den Puget Sound oder durch die Umrundung des Puget Sound. Die Fahrtzeit von Seattle/Tacoma nach Port Angeles, wo sich das Visitor Center befindet, beträgt auf jeder Strecke ungefähr zweieinhalb bis drei Stunden.

Wetter & Klima: Der Olympic National Park besitzt ein gemäßigtes Küstenklima mit angenehmen Sommern und milden, feuchten Wintern. Die Temperaturen betragen im Sommer zwischen 65 und 75°F. Der Sommer ist die trockenste Jahreszeit; höhere Niederschläge während des restlichen Jahres. Die Winter sind mild mit Temperaturen von 30 bis 40°F in den niederen Lagen. In höheren Lagen tritt starker Schneefall auf. In den Niederungen kommt der meiste Niederschlag als Regen zum Boden, gelegentlich auch als Schnee.

Alle Sehenswürdigkeiten können vom US Highway 101, der den Park umrundet, erreicht werden.

Camping: Der National Park Service betreibt 16 Campgrounds mit mehr als 900 Stellplätzen. Sämtliche Plätze werden nach dem first-come first-served Prinzip vergeben.

Activities: Um einen Überblick über die Vielfalt des Parks mit einer Fläche von nahezu einer Million acres und den drei ausgeprägten Ökosystemen zu erhalten muß mindestens einen Tag für den Besuch eingeplant werden. Besucher fahren oft zur Hurricane Ridge, um dort einen Einblick ins Hochland zu bekommen. Von dort erreicht man nach 3 stündiger Fahrt nach Westen den Hoh Rain Forest, wo mehr als 12 Fuß Regen jedes Jahr eine erstaunliche Welt hoher Bäume und üppige Grüns erschaffen. Nach weiteren 30-40 Minuten Fahrt Richtung Rialto oder Ruby Beach kann man auch beeindruckende Aussichten auf den Pazifischen Ozean und die unberührten Strände des Olypmic National Park genießen. Vor Wanderungen ins Backcountry kann man sich im Wilderness Information Center informieren. Dafür sollten allerdings mehrere Tage eingeplant werden. Im Olympic National Park Visitor Center in Port Angeles warten Ausstellungen und Diaschaus auf den Besucher.


Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie bei:

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